Хайлтын Yр Дvн oder „Guten Tag“ auf Mongolisch

von Gerhard Hacker  0

 

Etwas mehr als 8.000 km liegen zwischen Lüneburg und Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Von dort war die Delegation des Abgeordneten und Vorsitzenden des Wirtschafsausschusses im mongolischen Parlament, Terbishdagva Dendev, aufgebrochen, um sich über das duale Ausbildungssystem in Deutschland zu informieren. Vom 24. bis zum 27. August weilte die sechsköpfige Delegation auf Einladung der Handwerkskammer Lüneburg bei uns in Norddeutschland und verschaffte sich am Freitagnachmittag in der Taschenmanufaktur Ackermann aus Lüneburg und bei uns einen Einblick in die Welt der handwerklichen Ausbildung.

Das Thema wird bei uns seit je her groß geschrieben, und so konnten wir dem Parlamentsabgeordneten und seinen Begleitern neben unserer innerbetrieblichen Ausbildungsorganisation auch gleich das ganze Team präsentieren, das trotz beginnendem Wochenende noch geblieben war, um den Gästen das Unternehmen und die Arbeit vorzustellen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle! Zwei Stunden ausführliche Unternehmensbesichtigung und ein informatives Kaffeetrinken in unserem eigens hergerichteten Aufenthaltsraum vermittelten ganz schnell einen Eindruck von der Begeisterung und dem Engagement, mit dem in unserem Betrieb gearbeitet wird. Dass die Gäste trotzt ihres straffen Zeitplans den Besuch bei uns spontan und deutlich verlängert haben, zeigt, wie anregend der Austausch für alle Beteiligten war.

Dank der umfassend dargestellten Ausbildung in unserem Betrieb, konnten die Wirtschaftsexperten aus der Mongolei einen guten Einblick in das deutsche Ausbildungswesen mit nach Hause nehmen. Dazu haben nicht zuletzt unsere Auszubildenden selbst beigetragen, da sie quasi aus erster Hand über das System und die bei uns praktizierte Förderung berichteten. Die erhaltenen Anregungen sollen in der Mongolei die Selbstständigkeit im Handwerk fördern und damit die Wirtschaft in dem an Rohstoffen reichen Land stärken. Wir hoffen, dass wir mit unserer vom ganzen Team getragenen Begeisterung die Möglichkeiten, die auch für den Nachwuchs im Handwerk liegen, weitergeben konnten.

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